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Bemerkenswertes
Die Geschichte des Amönenhofes

Wie aus den Archivunterlagen des Herzogtums Sachsen-Meinigen zu entnehmen ist, gehörte der Amönenhof, wie 25 Orte und Wüstungen, zum Amtgericht Wasungen.

  • 1837-1870: Der von 1837-1870 amtierende Pfarrer zu Oepfershausen, C. G. Köhler, suchte eine "Bleibe" für seine Familie
  • 1851: Kauf der "Domänengrundstücke in der Wüstenflur Hahnberg"
  • 1856: Errichtung eines Wohnhauses
  • 1857: Bau eines Wirtschaftsgebäudes "… habe zum Fortkommen meiner Kinder ein Gütchen auf dem bis jetzt mit Unrecht Wüste gelassenen Hahnberg angelegt, dieses benannte er nach seiner zweiten Gattin Amöne. (lat. die Anmutige oder die Liebliche)
  • 1870: Tod von Pfarrer Köhler und Übernahme des Amönenhofes durch dessen Sohn Jonathan Köhler, spätere Übernahme durch dessen Bruder, Amtsgerichtsrat Ottmar Köhler, der Hof bleibt in Familienbesitz der Köhlers bis 1931, jedoch nutzten ihn bis dahin mehrere Pächter
  • 1896-1898: Gutspächter Brüns, Aline Brüns gab das erpachtete Gut zurück, da ihr Mann verstorben war
  • 1905-1923: Christian Friedrich aus Frankenheim ist Pächter
  • 1925: Landwirt V. Walter tritt als Gutspächter auf, verlässt diesen aber im selben Jahr
  • Bis 1931: ist Major a. D. Felix Köhler aus Göttigen Besitzter des Amönenhofes Sohn des Geh. Justizrates Köhler-Hildburghausen
  • 1931: Zwangsversteigerung der Grundstücke des Major a. D. Felix Köhler, darunter auch des Amönenhofes, Hugo Gewalt aus Hildburghausen kauft den Hof, die Landwirtschaft reichte als Broterwerb nicht mehr aus und Herr Gewalt versuchte durch Restauration den Unterhalt zu verdienen
  • 1932: dem Gutbesitzer Herrn Gewalt wird die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft (Bierrestaurant) und zur gewerbsmäßigen Beherbergung von Fremden auf dem Amönenhof erteilt
  • 25.04.1963: Karl Hanitsch hat den Amönenhof erworben, von der Fernleitung Unterkatz-Oepfershausen wird das elektrische Licht angeschlossen, die herrliche Alleinlage beschert dem Amönenhof immer mehr Gäste
  • 1949: Ausbau des ehemaligen Stallgebäudes zum Wohnhaus für die Familie Hanitsch
  • 1950er Jahre: bis ca. 1967 Hanitsch verpachtet die Berggaststätte an die katholische Kirche als Caritasheim
  • 1968: der Amönenhof dient den Kalikumpels des Kalibetriebes Werra Merkers, der diesen käuflich erworben hat als Ferienheim
  • 1968-1975: Heimleiter Manfred Lange
  • 1976-1978: Heimleiter Hans-Jürgen Jäger
  • 1979-1991: Heimleiter Jürgen Henkel
  • 1972: Bau von acht Bungalows, welche Vogelnamen trugen (ausgestattet mit 3-5 Betten, sanitäre Anlagen befanden sich im Wirtschaftsgebäude)
  • 1978: Bau der Kegelbahn
  • 14.10.1985: die sechs Grabhügel, die sich am Osthang des Hahnberges südwestlich unweit des Hofes befinden, werden in die Liste gesetzlich geschützten Bodenaltertümer aufgenommen, nach der Wende wird der Amönenhof durch die Treuhand verkauft
  • 1991: das Anwesen wurde von den Brüdern Matthias und Wolfgang Knipping erworben, noch im gleichen Jahr wird der Hof zwischen den Brüdern aufgeteilt, Familie Matthias und Sabine Knipping erwerben das Wohnhaus, das Wirtschaftsgebäude, die Bungalows und ca. ein Hektar Land
  • August 1991 Einzug der Fam. Matthias und Sabine Knipping mit den beiden Kindern
  • Bis Dezember 1991: Teilabriss der Scheune, Neubau eines zweigeschossigen Werkstattgebäudes für die Reparatur und Restaurierung von mechanischen Turmuhren sowie elektr. Läuteanlagen, im 2. Geschoss waren drei Fremdenzimmer geplant, der Kaufvertrag mit der Treuhand verpflichten die Familie Knipping, das Objekt auch weiterhin touristisch zu nutzen
  • 1993: Bau eines Tiefbrunnens und Hochbehälters oberhalb der Bebauung am Waldrand von 32 Meter Tiefe
  • 1991-1996: gegen massive Wiederstände von Biosphärenreservat, Gemeinde Oepfershausen und Nachbarn erkämpft sich die Familie Matthias Knipping Baurecht im Rahmen eines Bebauungsplanes
  • 1995: Abbau von sechs der acht Bungalows
  • 1996: Baugenehmigung für die Errichtung einer Pension nebst Gaststätte
  • 1996-1998: Errichtung des Pensionsgebäudes und umfassende Rekonstruktion des historischen Wohnhauses, Einbau einer Gaststätte mit Biergarten und Terrasse, Blickfang des Gastraumes ist ein funktionstüchtiges, historisches Uhrwerk mit drei Zifferblättern, welche über jeden der drei Tische an der Decke montiert sind, hinzu kommt eineSchlagglocke, die den Gästen zur halben und vollen Stunde die Zeit schlägt
  • 1997-2003: Matthias Knipping ist Bürgermeister der Gemeinde Oepfershausen
  • Januar 1998: Errichtung eines 8 Meter hohen Turmuhren-Turmes vor dem Gaststättengebäude als Wahrzeichen, alle Baumaßnahmen konnten nur mit sehr viel Eigenleistung der Familie realisiert werden, besonders der Vater, Rudolf Knipping, hatte trotz hohen Alters stets mitzugepackt
  • 03.10.1998: Eröffnung der Turmuhrenklause, mit Ausstellung historischer Turmuhrenwerke, zeitgleiche Eröffnung der Pension "Zur Glocke", fünf wunderschöne Doppelzimmer und eine großzügige Ferienwohnung stehen zur Verfügung, mit der Turmuhrenausstellung besitzt das Anwesen der Familie Matthias und Sabine Knipping etwas Einzigartiges in ganz Deutschland, mit zunehmenden Gästezahlen wirkt sich die im Gebäude befindliche Werkstatt störend aus
  • August 2000-August 2001: Bau einer neuen Turmuhren-Schauwerkstatt hinter dem Pensionsgebäude
  • Oktober 2000: Ausbau der Amönenhofstraße
  • September 2003: Beschieferung des Uhrenturmes durch Michael Tanz
  • 16.10.2003: Knopffest - Aufsetzen der Turmkugel und Wetterfahne
  • 03.10.2017: 19jähriges Jubiläum der Turmuhrenklause & Pension "Zur Glocke"
 
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